
Passivrauchen in der Schweiz1
Starke Abnahme der Passivrauchexposition in Gaststätten
Die Passivrauchexpositionen ist an verschieden Orten (z.B. in Gaststätten) gesunken. Insgesamt berichten 10% der 14- bis 65-Jährigen über eine Passivrauchexposition von mindestens 7 Std. pro Woche an verschiedenen Orten. Gegenüber 2009 ist 2010 eine starke Abnahme der Passivrauchexposition in Gaststätten zu verzeichnen. Auch im privaten Bereich (zuhause oder bei Freunden/Bekannten oder Verwandten daheim) ist eine Abnahme zu beobachten. Die Orte mit der stärksten Passivrauchexposition sind: Discotheken/Dance-Clubs und bei Freunden/Bekannten oder Verwandten daheim. Jugendliche und junge Erwachsene sind dem Tabakrauch stärker ausgesetzt als Ältere, besonders in Discotheken und Dance-Clubs.
| Forschungsbericht Passivrauchen 2010 | |||
| Kurzbericht Passivrauchen 2010 | |||
| Zeitschriftenbeitrag: Keller, R. et al. (2005). Exposure to and annoyance with second-hand smoke in Switzerland: results of the Tobacco Monitoring Survey. Sozial- und Präventivmedizin, 50, 370-377. |
(Publikationsdatum Forschungsbericht: August 2011)
1Radtke, T., Keller, R., Krebs, H. & Hornung, R. (2011). Passivrauchen in der Schweizer Bevölkerung 2010. Tabakmonitoring – Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum. Zürich: Psychologisches Institut der Universität Zürich, Sozial- und Gesundheitspsychologie. |


